Architektur ist eine kulturelle Disziplin, die unsere gebaute Umwelt gestaltet. In erster Linie sollte sie die Lebensqualität als solche verbessern. Aber sie hat auch das Potential mehr zu bieten. Abstrakte Ideen, Erinnerungen an Orte, konstruktive Logik oder politische und soziale Konditionen sind Ausgangspunkt unserer Arbeit.
Architektur beginnt nie auf einem leeren Blatt. Sie ist eingebettet in einen Kontext von Ort, Geschichte, Menschen, Programm. Ein gutes Projekt synthetisiert die vielfältigen Bedingungen, die jede Aufgabe umgeben. Es entdeckt Potenziale und bietet neue Sichtweisen. Es schafft Räume für Möglichkeiten. Es arbeitet mit der Umwelt zusammen und nicht gegen sie. Es befasst sich mit der Schönheit des täglichen Lebens und menschlicher Begegnungen.
Wir wollen robuste räumliche Strukturen entwerfen, die verschiedene Nutzungsmutationen zulassen. Wir glauben an starke Ideen, aber nicht an Dogmatismus. Es gibt keine allgemein wahren Antworten, denn jede Situation ist spezifisch. Um gute Lösungen zu finden, muss man die richtigen Fragen stellen.
Weyell Zipse ist ein Architekturbüro, das 2016 in Basel von Christian Weyell und Kai Zipse gegründet wurde. Beide Partner waren in der Lehre an der ETH Zürich tätig, waren 2024 Gastprofessoren am KIT in Karlsruhe und sind seit 2026 Gastprofessoren an der EPFL in Lausanne. Das Büro war nominiert für den Swiss Art Award 2021 und den DAM Preis 2024 und wurde mit dem Best Architects 24 Award in Gold sowie dem Goldenen Hasen der Auszeichnung ‹Die Besten 2024› ausgezeichnet, die von der Zeitschrift Hochparterre für das beste Gebäude des Jahres in der Schweiz verliehen wird. Ihr Werk wurde für das Schweizer Architektur Jahrbuch 25/26 ausgewählt, das vom S AM Schweizerisches Architekturmuseum und der Zeitschrift werk, bauen+wohnen kuratiert wird.