Der Neubau ergänzt das bestehende Schulhaus als nordostseitiges Gegenüber und ordnet die Kubatur in einem Hauptvolumen mit drei Annexbauten. Die nahezu vollständige Anordnung der Nutzungen über Terrain folgt einem konsequent nachhaltigen Ansatz und ermöglicht eine städtebaulich sensible Einbindung in den Kontext.
Zwei übereinanderliegende Sporthallen bilden das Hauptvolumen, während das Erdgeschoss die Betreuungsnutzungen aufnimmt. Mehrzwecksaal und Musikräume sind stirnseitig angefügt und gewährleisten die erforderlichen Raumhöhen innerhalb einer kompakten Gebäudehülle. Entlang der Wildbachstrasse liegt ein fünfgeschossiger Flügel mit Sportnebenräumen und Vertikalerschliessung, der durch seine leichte Ausdrehung den Strassenverlauf aufnimmt und einen externen Hallenzugang definiert.
Die Aussenräume sind klar zoniert und funktional präzise gestaltet. Durch die Gliederung des Baukörpers und den markanten Dachabschluss fügt sich der Neubau selbstverständlich in die ortsbaulich sensible Situation ein. Die Holzfassade mit ablesbarer Tragstruktur nimmt Bezug auf die lokale Bautradition und wird durch Vordächer sowie Photovoltaikelemente differenziert ausformuliert.
Die Erdgeschossnutzungen aktivieren den Aussenraum, während erkerartige Erschliessungszonen mit Blick in den Grünraum die innere Organisation der Garderoben prägen. Ein minimiertes Untergeschoss und eine effiziente Skelettbauweise ermöglichen hohe Wirtschaftlichkeit und geringe Treibhausgasemissionen.






